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Bei Bandscheibenproblemen...


(Epiduralkatheter nach Racz)

Epiduralkatheter n. Racz:

Bei diesem Verfahren wird in örtlicher Betäubung ein neu entwickelter Spiralfederkatheter über eine Führungskanüle durch den natürlichen Eingang des Wirbelkanals am Steißbeinende oder das Nervenaustrittsloch schmerzfrei und zielgenau dirigiert. Der Ort des Geschehens befindet sich im Wirbelkanal (epidural), an den Bandscheibenvorfall und die angeschwollene Nervenwurzel oder im schmerzerzeugenden Narbengewebe nach einer Bandscheibenoperation. Durch ausgiebige Spülung und mechanische Lösung werden Verwachsungen, die die Nerven einengen, aufgehoben ohne eine Gewebeschädigung oder Blutung zu erzeugen. Die mechanische Irritation der Nervenwurzel wird somit entfernt. Anschließend werden eine hochkonzentrierte Salzlösung und eine Spezialenzym-Lösung über den liegenden Katheter unter Röntgenkontrolle und Kontrastmittelgabe injiziert. Die erzeugte Osmose führt zu einer weiteren Abschwellung des beengten Gewebes und Entlastung der Nervenwurzel, was der Operateur sofort beobachten kann.


© Fachärzte Dr.med. Heyl Dr.med. Enderer 2009

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